Null bis fünf Karten halten, dann einmal tauschen
Nach dem ersten Blatt wählst du die Karten, die bleiben sollen. Nicht gehaltene Karten werden aus dem Restdeck ersetzt. Die endgültige Hand wird nach der gewählten Tabelle bewertet; nur ihre höchste passende Kombination zahlt.
Ein Straight Flush erhält nicht zusätzlich getrennte Preise für Flush und Straße. Die Rangfolge führt zu genau einer Abrechnung je Hand. Andernfalls würdest du mehrere Eigenschaften derselben fünf Karten fälschlich zu mehreren Gewinnen addieren.
Jacks or Better verlangt mindestens ein Bubenpaar
Die geprüfte Tabelle zahlt ab einem Paar Buben. Zwei Paare zahlen zwei Einheiten, Drilling drei, Straße vier, Flush sechs und Full House neun. Vierling zahlt 25, Straight Flush 50 und Royal Flush 800 Einheiten je eingesetzter Einheit auf dieser Hand.
Das sind Rückzahlungswerte, keine Roulette-Gewinnquoten mit nochmals hinzuzufügendem Einsatz. Bei 0,50 € pro Hand geben zwei Paare 1 € zurück: 0,50 € Nettogewinn. Ein passendes hohes Paar gibt 0,50 € zurück und erzielt damit auf dieser Hand keinen Nettogewinn.
Tens or Better senkt eine Schwelle und mehrere Preise
Tens or Better zahlt bereits für ein Zehnerpaar. Dafür zahlt ein Vierling in der veröffentlichten Tabelle 20, ein Full House sechs und ein Flush fünf Einheiten. Bei der beschriebenen Jacks-or-Better-Tabelle lauten diese Werte 25, neun und sechs.
Das zusätzlich zahlende Paar macht die Tabelle insgesamt nicht automatisch großzügiger. Ihr veröffentlichter optimaler RTP ist niedriger. Eine günstiger wirkende Einzelregel muss deshalb mit der übrigen Auszahlungstabelle gelesen werden.
Deuces Wild gibt jeder Zwei eine andere Aufgabe
Bei Deuces Wild können Zweien andere Karten zur Bildung von Kombinationen ersetzen. Die Tabelle unterscheidet einen natürlichen Royal Flush von einem Royal Flush mit Wild-Karten und besitzt eigene Preise für vier Zweien sowie einen Fünfling.
Dokumentiert sind 800 Einheiten für den natürlichen Royal Flush, 200 für vier Zweien und 25 für den Wild Royal Flush. Die niedrigste zahlende Hand ist ein Drilling. Ein Paar gewinnt hier nicht, nur weil es in der zuvor gewählten Jacks-or-Better-Version gereicht hätte.
Bonus Poker unterscheidet die Ränge eines Vierlings
Vier Asse zahlen bei Bonus Poker 80 Einheiten, vier Zweien, Dreien oder Vieren 40 und andere Vierlinge 25. Full House und Flush zahlen acht beziehungsweise fünf. Die Kartenhöhe eines fertigen Vierlings ist somit für die Auszahlung relevant.
Das ist kein zufälliges Bonusereignis nach dem Tausch, sondern Bestandteil der ausgewählten Tabelle. „Bonus“ bedeutet hier weder eine Kontoprämie des Casinos noch einen kaufbaren Slot-Bonus.
Double Double Bonus berücksichtigt die fünfte Karte
Double Double Bonus ergänzt besondere Vierlingspreise abhängig vom Kicker. Vier Asse mit einer Zwei, Drei oder Vier als Beikarte zahlen 400 Einheiten, mit höherer Beikarte 160. Vier Zweien, Dreien oder Vieren zahlen mit einem passenden niedrigen Kicker 160, mit höherem Kicker 80.
Dafür zahlen zwei Paare nur eine Einheit, verglichen mit zwei bei den beschriebenen Jacks-or-Better- und Bonus-Poker-Tabellen. Höhere seltene Preise stehen also Änderungen bei gewöhnlicheren Händen gegenüber. Wer nur den 400-Einheiten-Gewinn nennt, lässt einen wesentlichen Teil des Vergleichs aus.
Mehr Hände vervielfachen den angenommenen Einsatz
Bei 0,20 € je Hand kosten zehn Hände 2 €, 100 Hände dagegen 20 €. Gibt eine Runde mit zehn Händen insgesamt 1,60 € zurück, beträgt das Ergebnis 0,40 € Verlust, auch wenn mehrere einzelne Hände zahlende Kombinationen zeigen.
Der Ratgeber zur Sitzungsabrechnung verwendet denselben vollständigen Kostenansatz. Notiere Handanzahl, Einsatz je Hand und gesamte Rückzahlung. Teile den Gesamtgewinn nicht durch den Einsatz nur einer Hand, um diese Zahl anschließend als Rendite der ganzen Runde darzustellen.
Das gemeinsame Startblatt verbindet die Resultate
Enthält das ursprüngliche Blatt bereits einen Royal Flush und hältst du alle Karten, wird diese fertige Kombination auf die weiteren Hände übertragen. Umgekehrt garantiert eine unvollständige Kombination nicht, dass wenigstens eine Zusatzhand sie vervollständigt.
Getrennte Ersatzdecks machen das ursprüngliche Blatt nicht unabhängig. Bei einem großen Mehrhand-Ergebnis können viele Gewinnhände auf ein einziges gemeinsames Startereignis zurückgehen, statt auf viele unabhängig entstandene seltene Blätter.
Die Standardauswahl ist eine Hilfe, kein Optimalitätsnachweis
Die veröffentlichten Regeln warnen ausdrücklich, dass die Standardempfehlung nicht immer optimal ist. Triffst du keine Halteentscheidung, kann das Spiel eine Standardauswahl anwenden. Diese Bequemlichkeit ist keine zertifizierte Strategie für jede Tabelle und jede Hand.
Eine sinnvolle Prüfung benötigt alle fünf Karten und die komplette ausgewählte Tabelle. Ein ausgeschnittenes Paar oder drei sichtbare Karten reichen nicht. Der Ratgeber zum Demomodus erklärt, wie eine Übungsoberfläche die Bedienung vermitteln kann, ohne langfristige Rückzahlungen zu beweisen.