Come und Don’t Come bekommen ihren eigenen Point
Come kann während der Point-Phase gespielt werden. Der erste relevante Wurf folgt zunächst dem Come-out-Prinzip; eine passende Zahl wird anschließend zum eigenen Point dieses Einsatzes. Don’t Come verwendet die entsprechende Gegenstruktur samt eigenen Anfangsausnahmen.
Eine Come-Wette kann somit auf eine andere Zahl warten als die Hauptwette des Tisches. Verschiebt sich die zentrale Point-Markierung, wandert die Bedingung deiner Come-Wette nicht gedanklich mit. Position und Verlauf des angenommenen Einsatzes zeigen, welche Zahl tatsächlich zählt.
Taking Odds ergänzt eine bestehende Wette
Nach Festlegung eines Pass- oder Come-Points zahlt der dokumentierte Odds-Zusatzeinsatz die mathematisch passenden Gewinnquoten gegenüber einer Sieben: 2:1 auf 4 oder 10, 3:2 auf 5 oder 9 und 6:5 auf 6 oder 8. Die ursprüngliche Wette behält ihre eigene Auszahlung.
Bei 5 € Pass auf Point 6 und 5 € Odds bringt eine Sechs vor der Sieben 5 € Pass-Gewinn und 6 € Odds-Gewinn. Die eingesetzten 10 € ergeben insgesamt 21 € Rückzahlung, also 11 € Nettogewinn. Fällt zuerst die Sieben, verlieren beide Komponenten. Die Zusatzwette erhöht den gefährdeten Betrag trotz ihrer fairen Quote.
Laying Odds kehrt das Verhältnis um
Don’t Pass und Don’t Come können nach Festlegung ihres Points um Lay Odds ergänzt werden. Die Gewinnquoten lauten 1:2 gegen 4 oder 10, 2:3 gegen 5 oder 9 und 5:6 gegen 6 oder 8. Das sind andere Beträge als bei Taking Odds auf dieselben Zahlen.
Legst du beispielsweise 6 € gegen Point 6, entstehen bei einer zuerst geworfenen Sieben 5 € Gewinn auf diesem Zusatz. Die darunterliegende Hauptwette wird separat abgerechnet. „Faire Quote“ beseitigt weder deren Hausvorteil noch das Verlustrisiko der Kombination.
Place ist keine andere Schreibweise für Odds
Place Win auf 6 oder 8 zahlt 7:6; der entsprechende Odds-Zusatz zahlt 6:5. Beide betreffen dieselbe Zahl, haben aber andere Zugangsvoraussetzungen und Quoten.
Die veröffentlichte Place-Win-Tabelle nennt 9:5 auf 4 oder 10, 7:5 auf 5 oder 9 sowie 7:6 auf 6 oder 8. Place Lose besitzt eine gesonderte Tabelle. Für einen Vergleich brauchst du deshalb den exakten Feldnamen. „Auf sechs gesetzt“ ist keine ausreichende Beschreibung.
Field wird mit einem Wurf entschieden
Field gewinnt bei 2, 3, 4, 9, 10, 11 oder 12. In der dokumentierten Version zahlen 2 und 12 jeweils 2:1, die übrigen passenden Summen 1:1. Ein Tisch in einem stationären Casino mit Dreifachgewinn auf 12 beweist keine solche Regel für diese Umsetzung.
Bei 3 € Field liefert eine Zwölf insgesamt 9 €: 6 € Gewinn plus Einsatz. Eine Neun liefert 6 €. Eine Sechs verliert die 3 € Field, selbst wenn sie gleichzeitig einen separaten Pass- oder Place-Einsatz gewinnt. Gewinn und Verlust auf demselben Wurf sind daher kein Widerspruch.
Hardways brauchen einen Pasch
Hard 6 bedeutet 3+3; 1+5 oder 2+4 sind dagegen einfache Sechsen. Die Hardway muss vor einer Sieben oder der entsprechenden einfachen Summe eintreten. Hard 4 und Hard 10 zahlen 7:1, Hard 6 und Hard 8 zahlen 9:1.
Hier reicht ein Verlauf, der nur Summen zeigt, nicht als vollständiger Nachweis. Der Eintrag „6“ lässt offen, ob 3+3 die Hard-6-Wette gewinnt oder eine einfache Sechs sie verlieren lässt. Die beiden einzelnen Würfelflächen sind entscheidend.
Einwurf-Wetten haben einen eigenen Zeithorizont
Seven zahlt 4:1, Any Craps 7:1. Einzelne Summen 2 oder 12 zahlen 30:1, 3 oder 11 zahlen 15:1. Diese Wetten warten nicht auf die Entscheidung des Haupt-Points, sondern enden mit dem nächsten relevanten Wurf.
Eine große Quote ist keine Qualitätsnote. Seven trifft sechs der 36 geordneten Würfelkombinationen. Bei 4:1 Gewinn kommen fünf Einsatzeinheiten zurück: 6/36 × 5 = 83,33 % theoretischer RTP. Der RTP-Ratgeber erläutert, warum Auszahlung und Wahrscheinlichkeit gemeinsam betrachtet werden müssen.
Easy Mode verändert die Anzeige, nicht die Würfel
Evolution beschreibt Easy Mode als reduzierte Auswahl an Einsatzfeldern. My Numbers zeigt relevante Summen und mögliche Auszahlungen laufender Wetten. Das Tutorial erklärt Regeln; dynamische Statistiken zeigen aktuelle Entscheidungen anderer Teilnehmer.
Diese Hilfen beantworten verschiedene Fragen. My Numbers kann erklären, was dein Einsatz als Nächstes benötigt. Eine Beliebtheitsanzeige macht diese Zahl nicht wahrscheinlicher. Auch eine lange Würfelfolge verwandelt sich dadurch nicht in eine verlässliche Prognose.