Ein Mega Wild füllt eine ganze Walze
Das Mega Wild belegt eine vollständige Walze und kann einen Wegefaktor bis 7× tragen. Laut Anbieter können bis zu drei Mega Wilds in einer Drehung erscheinen. Entscheidend ist, ob das jeweilige Wild an der ausgewerteten Gewinnkombination beteiligt ist.
Du darfst also nicht jeden Gewinn mit jedem irgendwo sichtbaren Wild multiplizieren. Beginne bei der konkreten Kombination und prüfe, welche Wild-Walzen dazu gehören. Ein Symbol außerhalb dieser Verbindung wird nicht automatisch zu einem zusätzlichen Faktor.
Beteiligte Wild-Faktoren werden multipliziert
Das offizielle Beispiel verbindet 3× und 3× zu 9×. Eine Addition zu 6× wäre falsch. Beträgt ein geeigneter Ausgangsgewinn in einem Rechenbeispiel 2 €, ergibt dieser Beitrag 18 € vor einem gegebenenfalls zusätzlich geltenden Bonusfaktor.
Prüfe zuvor, welche Einheit die Anzeige verwendet. Enthält der angezeigte Gewinn den Wild-Beitrag bereits, würdest du ihn durch erneutes Multiplizieren doppelt berücksichtigen. Das gilt auch für Videos, in denen der fertige Betrag neben weiterhin sichtbaren Multiplikatoren steht.
Drei Scatter öffnen das Freispielrad
Drei Scatter an beliebigen Positionen starten die Funktion. Das Rad bestimmt die anfängliche Anzahl der Freispiele und den Startmultiplikator. Die offizielle Beschreibung nennt als obere Werte 22 Freispiele und 10×.
Das sind Obergrenzen. Sie versprechen weder beide Höchstwerte gleichzeitig noch eine solche Ausstattung bei jedem Einstieg. Maßgeblich ist das tatsächlich angezeigte Radergebnis. Aus zwei Höchstangaben lässt sich außerdem keine vollständige Verteilung der Radsegmente oder ihrer Wahrscheinlichkeiten ableiten.
Ein Gewinn verbessert erst den nächsten Gewinn
Während der Freispiele erhöht ein Gewinn den Bonusmultiplikator um eins. Der neue Wert gilt für den nächsten Gewinn; der Zähler bleibt innerhalb der Funktion erhalten. Er wird nicht nach jedem Freispiel auf den Startwert zurückgesetzt.
Ein Beispiel macht die zeitliche Reihenfolge deutlich: Bei aktuell 4× und einem geeigneten Ausgangsgewinn von 3 € werden 12 € ausgezahlt. Anschließend steigt der Zähler auf 5×. Würdest du die 5× rückwirkend anwenden, kämen fälschlich 15 € heraus.
Eine Niete erhöht den Zähler nicht
Die beschriebene Steigerung hängt an einem Gewinn, nicht allein am Ablauf eines weiteren Freispiels. Drehungen ohne Auszahlung dürfen deshalb nicht so gezählt werden, als hätten sie den Multiplikator erhöht.
Das unterscheidet die Funktion von Systemen, die ihren Faktor bei jeder Drehung automatisch steigern. Wenn du eine Aufnahme prüfst, ordne jede Zähleränderung dem jeweiligen Gewinnereignis zu. Die Unterlagen belegen weder eine feste Zahl von Steigerungen pro Bonus noch einen garantierten Endfaktor.
Jeder Scatter im Bonus bringt ein weiteres Freispiel
Innerhalb der Funktion reicht ein einzelner Scatter für ein zusätzliches Freispiel. Eine neue Dreiergruppe ist nicht nötig. Zwei Scatter bringen entsprechend zwei weitere Drehungen. Der bestehende Multiplikator erhält dadurch zusätzliche Gelegenheiten, auf einen Gewinn angewendet zu werden.
Die Verlängerung ist für sich genommen aber kein auszahlender Treffer, der automatisch den Gewinnzähler erhöhen würde. Halte deshalb Scatter-Verlängerungen und gewinnbedingte Steigerungen getrennt fest. Die maximalen Startwerte des Rads gehören ebenfalls nicht in diese Nachberechnung.
Beide Ebenen nur einmal berücksichtigen
Zuerst ermittelst du die gültigen Symbolkombinationen und die daran beteiligten Mega Wilds. Danach berücksichtigst du den für den betreffenden Gewinn gültigen Freispielfaktor einmal. Die Beschriftungen auf dem Bildschirm allein reichen nicht aus, um den Endbetrag zu rekonstruieren.
Der Ratgeber zur Prüfung großer Gewinne ergänzt diesen Ablauf um Einsatz, Modus, vollständige Auflösung und endgültige Gutschrift. Gerade bei kurzen Ausschnitten verhindert das, dass mehrere spektakuläre Zahlen ohne gemeinsamen Bezug miteinander multipliziert werden.